Nach Muskelkraft und Wissen:
Was kommt danach? Ein Denkansatz
Zu Zeiten Henry Ford's, Ihr wisst, vor zirka 100 Jahren, war Muskelkraft bei den Arbeitnehmern gefragt. Dann, über ein paar Stationen der Geschichte entwickelte sich Wissen zum unentbehrlichen Inhalt des Karriererucksacks. Und heute? Kann denn in einer Zeit, wo sich das Wissen auf der Welt alle zwei Jahre verdoppelt, Wissen noch ein Wettbewerbsvorteil bedeuten. Wir meinen klar nein. Heute sind individuelle Talente gefragt, Empathie. Das spricht nicht gegen eine gute Portion Basiswissen, aber das reicht noch lange nicht aus.
In der Wirtschaft haben gute Unternehmen erkannt, dass es wichtig ist, die Kunden zu verstehen, sie zu begeistern, zu inspirieren. Wann wird das Bildungssystem diesen Ansatz kopieren und die Kunden, also die Schüler inspirieren, begeistern. Die entscheidende Frage muss doch lauten:
Was haben die Schüler davon, dass es das Bildungssystem gibt?
Und bitte antwortet jetzt nicht: Sie erhalten das nötige Wissen! Denn wer weiss in einer sich exponentiell verdoppelnden Entwicklung schon, welches Wissen in 20 Jahren benötigt wird. Wir wären schon froh, wir wüssten, was nach 2012 ist!